Pünktlich zur Mittagspause mal was Kulinarisches:
In der kommenden November-Ausgabe von 11FREUNDE gibt’s unter einem schicken Foto von Marius Müller-Westernhagen eine kurze Notiz zur Stadionwurst beim BVB, welche von der örtlichen Zeitung (Ruhr Nachrichten) als »eine hochwertige Bratwurst mit großer Tradition – wie Borussia Dortmund« beschrieben wurde.
Was hier so harmlos daherkommt, wie das sonntägliche Kaffeekränzchen bei meiner Oma, hat in Wahrheit einen bierernsten Hintergrund:
Bis Ende letzter Saison kam die Stadionwurst im Signal Iduna-Park nämlich noch von der Firma Damhus aus Rosendahl-Holtwick, die ihr Fleisch wiederum von einem gewissen Herrn Tönnies aus Rheda-Wiedenbrück bezog.
Und wenn der ehrenwerte Herr Tönnies sich vor einem Jahr nicht in einem Anflug von Hochmut verplappert hätte (»Die Dortmunder Wurst schmeckt hervorragend – schließlich ist da mein Fleisch drin.«), dann wäre er wohl auch heute noch der Fleisch-Lieferant für die Stadionwurst beim BVB.
So aber kam es, wie es kommen musste: Der Caterer im Stadion hatte keine andere Wahl – eine neue Wurst musste her!
Und so kommt die neue Wurst von »Sprehe«, die übrigens auch in Rheda-Wiedenbrück ansässig sind – quasi in Sichweite zum Tönnies-Werk – nur getrennt durch die Autobahn A2 – ein Schelm, der sich dabei etwas Böses denkt.