Deal zu verlieren – 11FREUNDE

Die Szenen glei­chen sich, in wel­ches deut­sche Sta­dion man an diesem Wochen­ende auch schaut: In den ersten 12 Minuten einer jeden Partie ist es leise, die schwarzen North­face-Meuten, die sonst mit Trom­meln und Gesängen für Stim­mung sorgen, sind ver­stummt, im Heim- wie im Gäs­te­be­reich. Keine Anfeue­rungen, keine Cho­reo­gra­phien, keine Pyro­technik, kein Gehüpfe. Und dann, nach 12. Spiel­mi­nuten, wird es schlag­artig laut: ​SCHEIß DFL! SCHEIß DFL!“, schallt es über die Plätze, im Wech­sel­ge­sang zwi­schen Aus­wärts­fah­rern und Heim­pu­blikum. Ob in Bochum, Mainz, Augs­burg oder Berlin, ob in der 1. oder 2. Bun­des­liga, (fast) überall pro­tes­tieren Ultras mit dieser Aktion gegen den (mut­maß­lich unter skan­da­lösen Umständen zustande gekom­menen) Beschluss der DFL, in Zukunft Anteile einer Toch­ter­ge­sell­schaft an Inves­toren ver­kaufen zu dürfen. 

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