Warum der Wolf heult – 11FREUNDE

Beim Län­der­spiel zwi­schen Deutsch­land und der Türkei im Oktober 2010 hallten die Pfiffe derart laut von den Rängen, dass man die Natio­nal­hymnen kaum hören konnte. Adressat des Pfeif­kon­zerts war der junge Mesut Özil, der sich ein paar Monate zuvor dafür ent­schieden hatte, künftig für sein Hei­mat­land und nicht das seiner Eltern auf­zu­laufen. Das Publikum bestand zum größten Teil aus tür­kisch­stäm­migen Migranten und Migran­tinnen – was Özil bei jedem Ball­kon­takt gna­denlos zu spüren bekam. Erst als er zum Ende der Spiel­zeit das 2:0 erzielte, wurde es still.

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