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Als ich 13 Jahre alt war, hat mein Papa mich an einem Freitag mit nach Gelsenkirchen genommen. Er würde mir eine Entschuldigung schreiben, dass ich Kopfschmerzen und sicher auch ein bisschen Magen-Darm gehabt hätte, denn dieser Tag heute war wichtiger: Argentinien gegen Serbien-Montenegro bei der WM. Ich sah Riquelme, ich sah Crespo, ich sah Maradona auf der VIP-Tribüne tanzen. Und in der 75. Minuten, beim Stand von 3:0, wurde dieser Junge eingewechselt: Schulterlange Haare, Rückennummer 19, Messi. Kurz vor Schluss traf er zum 6:0. Es war unbedeutend, aber wunderschön, für ihn sicher sehr wichtig. Sein erster von acht Treffern bei Weltmeisterschaften. Die kleinen Schritte schon damals unwiderstehlich. Er feierte direkt vor meiner kleinen Nase. Die Argentinier feierten, die Serben irgendwie auch. Und ich saß auf der Tribüne. Mama, Mama, ich habe Messi gesehen. Ob es den Kindern in Doha gerade genauso geht?