Das, was heute für viele Fans des VfL Osnabrück ein Sehnsuchtsort ist, war zu Beginn eine Notlösung. Als 2008 die alte Nordtribüne abgerissen wurde, ein unüberdachtes Stehplatzungetüm der ganz alten Schule, da kam unter denen, die dort über viele Jahre ihr Zuhause gehabt hatten, Panik auf. Schließlich sollte aus der Nord eine moderne Sitzplatztribüne werden, was die berechtigte Frage aufwarf, wo denn die vormaligen Bewohner nun ihre neue Heimat finden würden. Vorschläge der Fans, man möge doch, etwa nach dem Vorbild der Krefelder Grotenburg, eine geteilte Tribüne bauen (Stehplätze unten, Sitzplätze oben), fanden beim Verein kein Gehör. In die Ostkurve, wo in Osnabrück die organisierten Anhänger stehen, wollten die meisten Nordlichter lieber nicht, auf die übrigen Tribünen sowieso nicht. Folglich drohte nicht weniger als Obdachlosigkeit im eigenen Stadion.
Affenfelsen – 11FREUNDE
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