Geisteskrank gut – 11FREUNDE

Es sei ja schön, dass der Kölner Trainer sich Gedanken mache über die Münchner Trans­fer­pe­riode, hatte Thomas Tuchel letzte Woche gesagt, als ein Jour­na­list ihn auf eine Aus­sage von Steffen Baum­gart hin­ge­wiesen hatte. Kölns Coach hätte näm­lich eher Victor Boni­face anstelle von Harry Kane gekauft, wenn er mal in Besitz von so vielen Mil­lionen Euro wäre wie der FC Bayern. Wahr­schein­lich wollte Tuchel seinem Trai­ner­kol­legen am liebsten ein ​Halt de Schnüss“ zukommen lassen, ent­schied sich dann aber doch für die kon­struk­ti­vere Wort­wahl. Also setzte Tuchel zu einer Lob­hymne auf beide Spieler an: Natür­lich sei Boni­face ein toller Spieler und für Lever­kusen ein ​per­fect fit“, Kane aber sei der ​per­fekte Mit­tel­stürmer“ für die Bayern. ​Er gibt uns genau das, was wir brau­chen.“ Auf eine Gegen­über­stel­lung der beiden Top-Stürmer wollte sich Tuchel nicht ein­lassen, dafür seien die Spie­ler­typen schon allein zu unter­schied­lich. Und ohnehin hätte er anfügen müssen: Was bringt ein sol­cher Kavents­mann-Ver­gleich, wenn man den besten Stürmer der Liga nicht mit­ein­be­zieht. Denn der spielt nicht in Mün­chen oder Lever­kusen, son­dern beim VfB Stutt­gart.

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